LG JM53 Testbericht

Der JM53 MP3-Player der koreanischen Firma LG sieht auf den ersten Blick eher wie ein Handy aus und nicht wie ein MP3-Player. Bei genauem Hinsehen erkennt man jedoch, dass es sich um einen Musikplayer handelt mit einem hellen Farbdisplay, welches Videos und Bilder darstellen kann.

Die Festplatte hat eine Größe von 8 GB und das Gehäuse ist gut verarbeitet, sodass es bei einem leichten Sturz sichtlich nicht sofort kaputt geht. Der Akku erreicht eine fast rekordverdächtige Laufzeit von knapp 30 Stunden. So lange hält kaum ein anderer MP3-Player durch. Zum Lieferumfang des 101 x 48 x 14 mm großen und 90 Gramm schweren Gerätes zählen Kopfhörer, USB-Kabel, Netzteil, Software für den PC und sogar ein extra Line-In-Kabel. Eine Schutztasche fehlt dem Gerät dagegen leider.

Die Navigation des MP3-Players erfolgt über eine Wippe auf der Frontseite und zusätzlichen Seitentasten. Das Bedienkonzept ist durchweg durchdacht, doch manchmal sind die Knöpfe doppelt belegt, was die Angelegenheit etwas erschwert.

Die Klangqualität des Players kann nur bei den Tiefen nicht überzeugen. Mit den eingebauten Equalizer-Funktionen kann man sich dem etwas abhelfen. Neben MP3-Dateien spielt das Gerät auch WAV und WMA-Dateien ab. Windows Media Audio-Dateien (WMA) können sowohl mit DRM-Schutz als auch ohne abgespielt werden. Videos können im MPEG4 Format vorliegen. Bilder werden im JPG- oder BMP-Format angezeigt. Textdateien kann das Gerät ebenfalls anzeigen.

An zusätzlichen Funktionen bietet der LG JM53 eine Uhr und eine Weckfunktion. Das eingebaute Mikrofon erlaubt die Anwendung als Diktiergerät. Vom integrierten Radio lassen sich ebenfalls Mitschnitte anfertigen und als MP3-Dateien auf der Festplatte ablegen. Durch den Line-In-Eingang und mit dem mitgelieferten Kabel lassen sich auch von externen Quellen Aufnahmen anfertigen.

Fazit: Der LG JM53 MP3-Player überzeugt durch die lange Laufzeit von etwa 30 Stunden. Auch die Ausstattung überzeugt, lediglich die Klangqualität erreicht kein „sehr gut“, sondern nur ein „gut“. Dies ist jedoch kein Grund sich das Gerät nicht trotzdem zu zulegen.